Häufig gestellte Fragen zur Photovoltaikversicherung

Hier sollte noch ein FAQ Einleitungstext stehen!


Allgemein

Sie können uns Ihre Anliegen und Fragen gerne per E-Mail an pv-versicherung@ggw.de mitteilen.
Darüber hinaus können Sie nach der Registrierung die Rückruffunktion unseres Kundenportals zur Kontaktaufnahme nutzen. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden.
Nach Abschluss der PV Komfort PLUS Versicherung haben Sie Zugang zu Ihrem persönlichen Kundenbereich. Über die dort hinterlegte Funktion zur Online-Schadenmeldung können Sie mögliche Schäden schnell und einfach direkt an die GOSSLER, GOBERT & WOLTERS ASSEKURANZ-MAKLER GMBH & CO. KG melden und relevante Schadenunterlagen hochladen.
Für die Schadenregulierung benötigen wir folgende Angaben:
  • Schadendatum
  • Schadenursache / Schadenhergang
  • Ungefähre Schadenhöhe
  • Schadenfotos
  • Kostenvoranschlag (soweit vorhanden)
  • Reparaturrechnung (sobald vorhanden)
  • Bankverbindung zur Überweisung einer möglichen Entschädigung
  • Ggf. Aktenzeichen der Polizei bei Diebstahl/ Vandalismus
Für die Schadenregulierung bei Ertragsausfallschäden benötigen wir zudem:
  • Beginn und Ende der Betriebsunterbrechung
  • Datenblatt mit der Ertragsprognose
  • Aktuellste Abrechnung des Energieversorgers aus dem die Höhe der Vergütung hervorgeht.
  • Nachvollziehbare Betriebs- und Ertragsdatenaufzeichnung/-protokolle (Solarlogs)

Nachdem wir die uns zur Verfügung gestellten Schadenunterlagen überprüft haben, erhalten Sie von uns eine Bestätigungsmail mit der Schadennummer. Selbstverständlich können Sie dann jederzeit unter Angabe Ihrer Schadennummer, Fragen und Anmerkungen zum Schaden äußern.

Zeitgleich übermitteln wir die Schadenmeldung an den Versicherer zur Regulierung und Zahlung der Entschädigungssumme. Über unseren Schadenbearbeiter erhalten Sie dann regelmäßig Auskunft über den Schadenstatus.
Der Abschluss einer PV Komfort PLUS Versicherung ohne Registrierung ist nicht vorgesehen, da wir Ihnen ausschließlich über unser Kundenportal alle relevanten Informationen und Dokumente zur Verfügung stellen.
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben, so können Sie unterhalb der Anmeldemaske auf „Passwort vergessen“ klicken. Wir werden Ihnen dann eine E-Mail mit einem Link zur Hinterlegung eines neuen Passworts zukommen lassen.

Wer sich eine Photovoltaikanlage zulegt, sollte auch wissen, dass eine solche PV-Anlage ein zusätzliches Risiko bedeutet, die beim Eigentümer zu einem finanziellen Schaden führen könnte.

In der Regel fällt eine Photovoltaikanlage nicht unter den Schutz einer klassischen Gebäude- und Hausratversicherung. Aus diesem Grunde ist eine Photovoltaik-Versicherung für jeden Besitzer einer Photovoltaikanlage sinnvoll.

Einige Versicherer sehen die auf dem Dach montierte Photovoltaikanlage als eine Gefahrenerhöhung für das versicherte Gebäude an und erwarten vom Versicherungsnehmer eine entsprechende Mitteilung.

Bei einer Photovoltaikanlage auf Ihrem Gebäude sollten Sie also Ihre (Wohn-)Gebäudeversicherung in Kenntnis setzen und sich den uneingeschränkter Versicherungsschutz bestätigen lassen.


Versicherungsrechtliche Fragen

Bei Ihrer Photovoltaikversicherung handelt es sich um eine Allgefahrenversicherung. Die Allgefahrenversicherung ist eine besondere Form der Versicherungsdeckung. Anders als bei herkömmlichen Sach-Versicherungen (z.B. Hausratversicherung) sind in dieser Deckung alle Gefahren versichert, die nicht explizit in den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen wurden. Unsere Ausschlüsse finden Sie hier.

Durch die Allgefahrendeckung Ihrer Photovoltaikversicherung sind Sie grundsätzlich gegen die meisten für Photovoltaikanlagen typischen Gefahren versichert. Es gibt nur wenige Gefahren, die vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.

Diese Ausschlüsse finden Sie hier.

Der frühestmögliche Versicherungsbeginn der Photovoltaikversicherung PV Komfort PLUS ist ein Monat vor Inbetriebnahme der Anlage und der späteste mögliche Versicherungsbeginn ist ein Jahr nach der Inbetriebnahme.

Der Versicherungsschutz endet mit Ablauf des letzten Tages der Vertragslaufzeit. Bei PV Komfort PLUS gilt eine feste Versicherungslaufzeit von zehn Jahren vereinbart.

Es gilt eine Versicherungslaufzeit von zehn Jahren vereinbart.

Der Versicherungsvertrag kann vom Versicherungsnehmer zum Schluss des dritten oder jedes darauf folgenden Jahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Der Versicherer darf die bestehende Photovoltaik-Versicherung jedoch während der gesamten Laufzeit nicht kündigen.

Für den Versicherer besteht während der gesamten Laufzeit kein Kündigungsrecht.

Die richtige Versicherungssumme zur Photovoltaikversicherung PV Komfort PLUS ist der Neuwert Ihrer Photovoltaikanlage zum Zeitpunkt der Anschaffung inkl. Kosten für Montage, Fracht u. Zölle. Diesen Wert können Sie aus der Rechnung Ihres Photovoltaik-Händlers entnehmen oder aber bei diesem erfragen.

Je nach dem, ob Sie als Betreiber der Photovoltaikanlage vorsteuerabzugsberechtig sind oder nicht ist der jeweilige Netto- (vorsteuerabzugsberechtig) oder Bruttobetrag (nicht vorsteuerabzugsberechtigt) relevant.

Sofern die richtige Versicherungssumme angegeben ist, verzichtet der Versicherer auf den Einwand einer Unterversicherung.

Eine Unterversicherung liegt vor, wenn die Versicherungssumme im Schadenfall niedriger ist als der tatsächliche Wert der Anlage. Das kommt zum Beispiel bei Erweiterung der Anlage vor, wenn die Versicherungssumme nicht entsprechend angepasst wird.

Wird die Unterversicherung vom Versicherer festgestellt, hat er das Recht, die Versicherungsleistung anteilig nach dem Verhältnis der Versicherungssumme und des tatsächlichen Versicherungswertes zu kürzen.

Sofern die tatsächlich installierte Anlageleistung in kWp und die korrekte Versicherungssumme der Photovoltaikanlage angegeben worden sind, verzichtet der Versicherer auf den Einwand einer Unterversicherung.

In unserem Versicherungsvertrag PV Komfort PLUS gilt eine Einmalprämie vereinbart.

Wenn eine Einmalprämie vereinbart wurde, ist der Versicherungsnehmer mit Versicherungsbeginn dazu verpflichtet, die im Vertrag für den gesamten Versicherungszeitraum genannte Versicherungsprämie zu zahlen. Mit der Zahlung einer Einmalprämie erfüllt der Versicherungsnehmer seine Obliegenheit. Über Einmalzahlung hinaus muss der Versicherungsnehmer keine weiteren Zahlungen tätigen, sofern sich keine Änderungen am Risiko ergeben.

Im PV Komfort PLUS ist eine Haftzeit von 12 Monaten vereinbart.

Die Haftzeit ist eine im Versicherungsvertrag vereinbarte Zeitspanne, für die der Versicherer einen Unterbrechungsschaden (Verlust von Einspeiseerlösen) maximal entschädigt, die aus einem versicherten Sachschaden resultiert. Sofern die Haftzeit nicht ausreichend ist, gilt eine Nachhaftung von bis zu einem Monat vereinbart.

Die Haftzeit beginnt mit dem Zeitpunkt, von dem an der Sachschaden für den Versicherungsnehmer frühestens erkennbar war, spätestens jedoch mit Beginn des Unterbrechungsschadens.

Bei mehreren Sachschäden an derselben Sache, zwischen denen ein ursächlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht, beginnt die Haftzeit mit dem Erstschaden.

Unter Repräsentanten versteht man einen Vertreter, der im Auftrag des Versicherungsnehmers handelt.
Mit der Baudeckung ist die Photovoltaikanlage bereits vor der Montage und Inbetriebnahme mit dem Eintreffen der Komponenten am Versicherungsort versichert, sofern der Versicherungsnehmer hierfür die Gefahr trägt.

Im PV Komfort PLUS ist eine GAP-Deckung vereinbart.

Unter GAP-Deckung versteht man eine Differenz-Entschädigung, die besagt, dass die Entschädigung bei Nicht-Wiederaufbau im Totalschadenfall auch über den Zeitwert hinaus bis zur Höhe der Restschuld aus einem bestehenden Kreditvertrag zur Finanzierung der versicherten Photovoltaikanlage erfolgt. Grenze der Entschädigung ist die dokumentierte Versicherungssumme.

Die Versicherungsprämie ist fest für den gesamten Vertragszeitraum vereinbart. Eine Erhöhung der Versicherungsprämie ist nur dann mögliche, wenn sich das versicherte Risiko ändert. Dies ist z.B. der Fall, wenn die versicherte Photovoltaikanlage erweitert wird. Auch im Falle einer Gefahrerhöhung, also einer negativen Veränderung der Gefahrumstände, ist eine Prämienanpassung möglich. Gefahrerhöhungen sind zwar grundsätzlich mitversichert und müssen per E-Mail an pv-versicherung@ggw.de angezeigt werden, bei einer erheblichen Gefahrenerhöhung kann ein Prämienzuschlag erforderlich werden.

Die Versicherungsgesellschaft darf das bestehende Vertragsverhältnis ohne wirklichen Grund nicht kündigen.

Nur im Falle einer Obliegenheitsverletzung seitens des Versicherungsnehmers gilt ein Sonderkündigungsrecht für den Versicherer.

Obliegenheiten des Versicherungsnehmers

  1. Die Anlage ist von einem Fachbetrieb nach den anerkannten Regeln der Technik zu installieren und abnehmen zu lassen (keine Selbstmontage, sofern dies im Versicherungsvertrag nicht ausdrücklich anders vereinbart ist).
  2. Die Anlage ist durch Blitzschutzeinrichtungen zu sichern, sofern dies behördlich vorgeschrieben ist.
  3. Der Wechselrichter ist vor Witterungseinflüssen (Sturm, Regen, Hagel, Schnee und Eis) und Taupunktunterschreitung zu schützen.
  4. Es ist sicherzustellen, dass für Bodenanlagen eine ausreichende Objektsicherung besteht: der Versicherungsort muss mit einem mindestens zwei Meter hohen Industriegitterzaun mit Übersteigschutz eingefriedet sein.
  5. Die Zählerstände (Ertragsdaten) sind mindestens monatlich zu protokollieren und dem Versicherer auf Verlangen vorzulegen.
  6. Bei Dachanlagen ist eine geänderte Nutzung des Gebäudes dem Versicherer unverzüglich anzuzeigen.
  7. Alle gesetzlichen, behördlichen und vereinbarten Sicherheitsvorschriften sind zu beachten; Der Versicherungsnehmer darf diese Sicherheitsvorschriften weder selbst verletzen, noch ihre Verletzung gestatten oder dulden.

Die versicherten Sachen sind regelmäßig gemäß den Herstellervorschriften warten zu lassen. Die Wartungsarbeiten sind zu dokumentieren und dem Versicherer auf Verlangen zur Verfügung zu stellen.

Nach dem Eintritt eines Versicherungsfalles kann der Versicherungsnehmer den Versicherungsvertrag kündigen.

Die Kündigung ist schriftlich zu erklären. Sie muss spätestens einen Monat nach Auszah­lung der Entschädigung zugehen. Der Zahl­ung steht es gleich, wenn die Entschädigung aus Gründen abgelehnt wird, die den Eintritt des Versicherungsfalles unberührt lassen.

Die Kündigung wird einen Monat nach ihrem Zugang wirksam. Der Versicherungsnehmer kann bestimmen, dass seine Kündigung sofort oder zu einem anderen Zeitpunkt wirksam wird, jedoch spätestens zum Schluss des laufenden Versicherungsjahres.

Der Versicherer verzichtet auf sein Kündigungsrecht im Schadenfall.

Die risiko- und personenbezogenen Informationen, die Sie uns im Rahmen des Vertragsabschlusses mitgeteilt haben, werden auf den Servern der GOSSLER, GOBERT & WOLTERS ASSEKURANZ-MAKLER GMBH & CO in Hamburg gespeichert.
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